3D-Röntgendiagnostik

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Wir verfügen über eines der modernsten Röntgengeräte in München - dreidimensionale Röntgenaufnahmen können mit einer sehr geringen Strahlenbelastung durchgeführt werden (vergleichbar mit einer Panoramaaufnahme)

Viele Patienten haben Sorge, unnötig oder mit zu viel Röntgenstrahlung belastet zu werden. Diese Sorge ist berechtigt. Allerdings ist die Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie ein essentielles und unverzichtbares diagnostisches Mittel, um Veränderungen am Knochen und Zähnen beurteilen zu können. Mit korrekt durchgeführter und sinnvoll angewendeter Röntgendiagnostik kann die Indikation zu einer Operation gestellt, es können aber auch Operationen vermieden werden.

Gerne möchten wir Ihnen im folgenden Abschnitt einige Hintergrundinformationen geben, die Ihnen helfen werden, das Ausmaß der Strahlenbelastung, die durch eine Röntgenaufnahme im Kieferbereich entsteht, besser einschätzen zu können.

Ionisierende Strahlung (z.B. Röntgenstrahlen oder radioaktive Strahlung) kann im Organismus biologische Schäden verursachen. Die effektive Dosis der biologischen Wirkung ionisierender Strahlung wird in der Einheit Sievert (Sv) angegeben.

Die Belastung durch die umweltbedingte, natürliche Strahlung in Deutschland beträgt durchschnittlich 2100 µSv (Mikrosivert) pro Jahr. Die Strahlung setzt sich aus kosmischer, terrestrischer und interner (Nahrung, Wasser, Luft) Strahlung zusammen. Diese Strahlenbelastung kann an verschiedenen Orten durchaus unterschiedlich sein. Je nach Wohnort und Lebensgewohnheiten beträgt sie in Deutschland ca. 1.000 – 12.000 µSv pro Jahr.

Die Strahlenbelastung, die wir durch terrestrische Strahlung erfahren, wird mit der sog. Ortsdosisleistung angegeben. In München beträgt die Ortsdosisleistung ca. 0,085 µSv pro Stunde.
Messstellen des Bundesamt für Strahlenschutz

Das bedeutet, dass ein Mensch in München ca.

2 µSv am Tag

14 µSv in der Woche
60 µSv pro Monat
750 µSv pro Jahr
durch natürliche terrestrische Strahlung erfährt.

Wir verfügen in unserer Praxis über eines der zurzeit modernsten Röntgengeräte. Das MORITA Veraview X800 (Fa. Toshiba) verfügt über einen dreidimensionalen Aufnahmemodus (Digitale Volumentomographie = DVT). Neben der sehr hohen Bildqualität und Detailauflösung zeichnet sich dieses Gerät besonders eine durch geringere Strahlenbelastung aus.

Bei einer 163 cm großen und ca. 54 kg schweren Patientin würden sich folgende Strahlenbelastungen für verschiedene Aufnahmen ergeben:

Fernröntgenseitenaufnahme (FRS): 2 µSv
Panoramaschichtaufnahme (OPG): 6 µSv
3D-Aufnahme der Unterkieferfrontzähne: 16 µSv
3D-Aufnahme der Unterkiefermolaren: 29 µSv
3D-Aufnahme aller Zähne (OK+UK): 77µSv
3D-Aufnahme des Gesichtsschädels: 251 µSv

Im Vergleich hierzu beträgt die Strahlenbelastung des Gesichtsschädels durch eine Computertomographie (CT) ca. 1000-3000 µSv. Diese Art der Aufnahme ist notwendig, um Knochenbrüche (Frakturen) im Kiefer-, Gesichts- oder Augenhöhlenbereich zu bestätigen oder auszuschließen. Mit unserem Röntgengerät wäre die Strahlenbelastung bei einer vergleichbaren Aufnahme  nur 1/10 der Belastung des CT.